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Was tun, falls wirklich eine Rezession kommt

Noch schaut vieles ruhig aus, doch einige Zeichen stehen auf finanziellem Sturm – daher ist es besser, vorbereitet zu sein auf die kommende Rezession

Im Zuge der jüngsten Vorkommnisse – das ist der Dreizack bestehend aus Coronalockdown, Ukraine-Krise und der allgegenwärtigen Klimadiskussion – hat die Industrie an allen Ecken und Enden gelitten. Einzig profitiert haben bis dato die Pharmaindustrie (duh!), die Rüstungsindustrie und einige wenige GreenTechs. Gegenwärtig werden horrend hohe Zahlen zum Thema Inflation jongliert, und wir wissen, dass die tatsächliche Inflation deutlich höher ist, als die offiziell angegebene. Kurioserweise wäre die Inflation noch um Einiges höher, als sie ohnehin schon ist, wenn die Menschen wüssten, wie hoch sie tatsächlich ist – aber darüber schreiben wir demnächst einen separaten Blogpost.

Neben der Inflation sind noch andere Werte relevant. Zum Beispiel gab es beim Bruttoinlandsprodukt ein Mehrjahres-Tief im zweiten Quartal 2022. Ein weiterer Aspekt: Der von Standard & Poor herausgegebene „Purchasing Manager Index“ (PMI) zeigt an, wie bereitwillig der Einkäufer eines Unternehmens neue Aufträge vergibt. Dieser aus der Befragung von 500 Unternehmen gewonnene Index zeigt, für wie wichtig die Firmen es halten, zu sparen. Daraus folgt direkt eine Konjunkturprognose, da sich Geld bewegen muss, um der Konjunktur zu dienen. Der PMI für Deutschland ist von Juni auf Juli 2022 krachend abgestürzt. Die Stimmung bei Privathaushalten – auch diese wird in einem Index gemessen und festgehalten – ist derzeit schon schlechter als zu Beginn der Finanzkrise von 2008.

Rezession

Zwei der fünf stärksten Wirtschaftsmächte – Deutschland und die USA – besitzen zudem derzeit eine Regierung, die von Insidern als vollkommen inkompetent eingeschätzt wird. Vor diesem Hintergrund darf die Gefahr einer neuerlichen Finanzkrise nicht unterschätzt werden. Hier schreiben wir deshalb eine Hand voll Tipps, mit denen sich jeder Mensch zumindest eine leichte Absicherung verschaffen kann.

1.      Verstärkt teure Kredite abbezahlen

Es versteht sich eigentlich von selbst: Teure Darlehen belasten die Kasse Monat für Monat. Dauer-Kreditkartenschulden und permanent überzogene Girokonten sind hier die häufigsten Kandidaten. Deshalb zahle kein Geld in eine Anlage, die Dir weniger Rendite in Prozent einbringt, als die Darlehen kosten. Vielleicht findest Du eine Bank, die Dich umschuldet, so dass zumindest teure Schulden durch billigere Schulden ersetzt werden. Planst Du den Kauf einer teuren Sache, z.B. ein Auto oder einen übergroßen Fernseher? Dann nutze die günstige Finanzierung, aber nimm die gesparte Liquidität konsequent her, um damit teure Schulden abzubauen.

Von dieser Regel gibt es eine Ausnahme: Wenn die Inflationsrate höher ist, als die Zinsen auf Dein Darlehen, dann darf es ruhig bleiben – dann darfst Du Dich darüber freuen, dass die Inflation Deinen Kredit abbezahlt.

2.      Keine Panikverkäufe

Wenn die Zeiten härter werden – und seien wir ehrlich: Jedes Päckchen Butter (und das nur als Beispiel) kostet inzwischen einen Euro mehr, als noch vor einem halben Jahr – dann bist Du vielleicht versucht, ein paar Anlagen zu versilbern, Kryptos abzustoßen, Aktien zu verkaufen. Tu’s nicht! Deine Investitionen sind der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit, den darfst Du auf keinen Fall verbauen. Auch wenn das heißt, für ein paar Monate auf besonders kleinem Fuß zu leben.

3.      Ein sicheres Einkommen ist heilig

Wenn Du über einen Job oder regelmäßiges Einkommen aus selbständiger Tätigkeit verfügst, dann stelle sicher, dass dies so bleibt. Betreue Deine Kunden gut, und zeig Deinem Chef, dass er Dich braucht. Jetzt ist nicht die Zeit für Experimente, oder gar die Suche nach einem neuen, vermeintlich besser bezahlten Job.

4.      Kümmere Dich um flüssige Cash-Reserven

Wenn Du aktuell schon jeden Cent umdrehen musst, klingt der Ratschlag wahrscheinlich überflüssig. Doch im Fall dass Du Ersparnisse besitzt, die kurzfristig verfügbar sind, dann halte sie bereit. Krisenzeiten führen immer zu Notverkäufen. Jede Krise geht auch mal wieder vorbei. Falls es Dir gelingt, auf dem Höhepunkt der Krise eine günstige Immobilie abzuschnappen, dann wirst Du Dein ganzes Leben davon profitieren.

Keine Liste ist vollständig

Es gibt noch Dutzende weiterer Tipps, die allesamt sinnvoll sind. Bleib einfach am Ball, lies regelmäßig die neu erscheinenden Blogbeiträge und abonniere unseren Newsletter. Ob in guten oder in schlechten Zeiten: Wir bringen Dich gemeinsam durch.

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